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VDE
(Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.)
Zweck: Technisch-wissenschaftlicher Verband
Vorsitz:

Josef A. Nossek

Gründungsdatum: 21. Januar 1893
Mitgliederzahl: ca. 34.000
Sitz: Frankfurt am Main
Website: www.vde.com

Der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. ist mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen und 6.500 Studierenden, einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Der Verband

Bearbeiten Organisation

Der VDE ist der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, ihrer Wissenschaften, der darauf aufbauenden Technologien und Anwendungen. Als Sprecher dieser Schlüsseltechnologien engagiert sich der VDE für ein besseres Innovationsklima, höchste Sicherheitsstandards, für eine moderne Ingenieurausbildung und eine hohe Technikakzeptanz in der Bevölkerung. Sein System ist weltweit einmalig: Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. So sind die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen VDE-Schwerpunkte. So gehört das VDE Prüf- und Zertifzierungsinstitut mit Sitz in Offenbach weltweit zu den bekannten unabhängigen Prüforganisationen für elektrotechnische Produkte. Mehr als 500 qualifizierte Mitarbeiter führen mit einem globalen Netzwerk von Prüf- und Zertifizierungsstellen jährlich rund 100.000 Tests für Hersteller aus dem In- und Ausland durch. Fast jeder Gegenstand des täglichen Gebrauchs – von der elektrischen Zahnbürste über Herd und Waschmaschine bis zum IT-Produkt – wird hier geprüft. Das VDE-Zeichen, das 68 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Weltweit tragen rund 200.000 Produkte das Siegel des VDE.

VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Seinen Mitgliedern bietet er zahlreiche Vorteile wie den Zugang zu Experten-Netzwerken, Wissenstransfer, Weiterbildung oder exklusive Web-Angebote. Mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen und 7.000 Studenten, gehört der VDE zu den großen wissenschaftlich-technischen Verbänden in Europa. Derzeitiger Vorsitzender des Verbandes ist Josef A. Nossek, Professor an der TU München.

Kommunikation, Energie, Mobilität und Life Science sind zentrale Innovationsfelder, die der VDE fördert. In diesen Bereichen gehören Deutschland und Europa zur Weltspitze. Diese Position zu kommunizieren, zu festigen und auszubauen, ist Ziel des VDE. Viele tausend Experten stellen ihr Know-how im Verband zur Verfügung.

Bearbeiten Internationales Netzwerk

Der VDE ist weltweit tätig und unterhält ein weitgespanntes Netz von internationalen Kontakten und Partnerschaften. Auf technisch-wissenschaftlicher Ebene kooperiert der VDE mit renommierten Verbänden rund um den Globus. Experten des VDE sind in allen relevanten Organisationen der Normung wie CENELEC, ETSI oder IEC vertreten. Der VDE kooperiert auch mit dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), dem größten, weltweiten Berufsverband von Elektroingenieuren.

Bundesweit ist der VDE durch seine 29 Regional–/Bezirksvereine, den VDE-Landesvertretungen und 60 Hochschulgruppen präsent. Ein ehrenamtliches Präsidium, dem namhafte Vertreter der Technik aus Wissenschaft und Wirtschaft angehören, und ein hauptamtlicher Vorstand gestalten die Verbandspolitik. Sitz des VDE ist Frankfurt am Main. Repräsentanzen bestehen in Brüssel und Berlin.

Bearbeiten Der VDE in Zahlen

Bearbeiten Fachgesellschaften

Unter dem Dach des VDE sorgen fünf Fachgesellschaften für Wissenstransfer, Networking und Informationsaustausch rund um das Thema Technik:


Bearbeiten Das Spektrum des VDE im Überblick

Bearbeiten Geschichte

Bearbeiten Vorschriften und Normen

Die vom VDE getragene Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE) erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten ehrenamtlich das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE.

Bearbeiten VDE-Bestimmungen

Die wichtigsten VDE-Bestimmungen für die Sicherheit in der Elektrotechnik beziehen sich auf:

Die Berufsgenossenschaften geben * Unfallverhütungsvorschriften heraus, die sich z. T. auf VDE-Normen beziehen.

Bearbeiten Das VDE-Vorschriftenwerk

DIN-VDE 0000 bis 0199
Meta-Normen
Starkstromtechnik
DIN-VDE 0200 bis 0299
Kabel und elektrische Leitungen
DIN-VDE 0300 bis 0399
Elektrostatik
Isolatoren
Supraleiter
DIN-VDE 0400 bis 0499
Überwachungstechnik (Brandmelder u.ä.)
DIN-VDE 0500 bis 0599
Batterien und Akkumulatoren
Elektrische Maschinen
DIN-VDE 0600 bis 0699
Elektroinstallation
DIN-VDE 0700 bis 0799
Sicherheit von Haushaltsgeräten
Leuchten und Lampen
Medizintechnik
Ab DIN-VDE 0800
Nachrichtentechnik

Bearbeiten Siehe auch

Bearbeiten Weblinks


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